Als Belohnung gab es eine Tafel Schokolade: Der erste Ferienjob von Veronika Netzhammer
Etwas Praktisches, so die Überzeugung von Veronika Netzhammer, sollte eigentlich jeder Mensch in seinem Leben einmal gemacht haben. Auch wenn man sich später für eine kaufmännische oder akademische Ausbildung entscheide, so profitiere man doch immer von den Erfahrungen. „Man bekommt ein Gespür dafür, ob etwas nur schön erklärt ist oder ob es am Ende auch funktioniert“, sagt die ehemalige Berufsschullehrerin und CDU-Politikerin. Und das ist auch der Grund, warum sie sich gerne an der SÜDKURIER Sommerserie über den ersten Ferienjob beteiligt. Veronika Netzhammer konnte immer auf ihre praktischen Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend aufbauen. Ferienjobs können Schlüsselerlebnisse sein, sagt sie.
Auch wenn der Ferienjob vielleicht in erster Linie das Taschengeld aufbessern soll, so kann er im Nebeneffekt schon früh berufliche Weichen stellen. Bei Veronika Netzhammer war der Einsatz der vier Kinder im familiären Betrieb geradezu eine natürliche Sache. Die Eltern betrieben ein Lebensmittelgeschäft in Achern nahe der französischen Grenze unweit von Offenburg im Ortenaukreis. „Wir lebten das klassische Modell“, erzählt Veronika Netzhammer.........
