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ARD-Doku: Das letzte Album der Toten Hosen

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20.05.2026

Im Februar 2024 treffen fünf Herren gesetzteren Alters bei nasskaltem Wetter im münsterländischen Senden ein. Die Toten Hosen sind gekommen, um ihr letztes Album aufzunehmen. Erstmals lassen sie sich dabei filmen. „Nochmal aus allen Rohren schießen“ ist die Ansage von Frontmann Campino.

Dann quartiert sich eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands über viele Monate in einem umgebauten Bauernhof ein, um dort mit Produzent Vincent Sorg an ihrem 16. Studioalbum zu feilen. Doch zwei Jahre später wird es emotional: „Ich bin betrübt“, sagt Campino. „Ich komme mir vor, wie verprügelt.“

Regisseur Eric Friedler durfte die Band über einen Zeitraum von zwei Jahren begleiten und hat mit seinem 90-minütigen Dokumentarfilm ein Porträt der Toten Hosen samt Zeitreise durch über 40 Jahre Bandgeschichte geschaffen.

Ab Mittwoch (20. Mai) ist die Doku „Die Toten Hosen – Das letzte Album“, eine Produktion von SWR und NDR, in der ARD Mediathek abrufbar und wird am Samstag (23. Mai) um 23.25 Uhr nach dem DFB-Pokalfinale im Ersten ausgestrahlt. Am Dienstagabend feierte sie in Anwesenheit von Campino, Bassist Andi Meurer und Schlagzeuger Vom Ritchie Premiere in einem Kino in Mainz.

Die Band gewährt teils tiefe Einblicke. Warum hat sie das getan? „Wir haben nicht mehr viel zu verlieren“, sagte Frontmann Campino der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Erinnerung oder Mahnung

„Jetzt ist es eh egal. Ich habe mir immer ausgemalt, dass es für uns selber spannend sein könnte – entweder als Erinnerung an schöne Zeiten oder als Mahnung: Denke ja nicht daran, so was nochmal zu versuchen“, sagte Campino weiter und ergänzte: „Wenn man sich auf so ein Projekt einlässt, dann ist der Preis dafür, dass man nicht versucht, die Sache zu beeinflussen oder eine Hofberichterstattung zuzulassen. Dann muss es um alles gehen, anders wäre es wertlos.“

„Bei so einer Doku ist der........

© Südkurier