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K.o.-Tropfen-Alarm auf Social Media: Was hinter den Gerüchten über präpariertes Toilettenpapier steckt

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20.01.2026

Die Narrenzünfte in der Region verschicken sich gegenseitig eine Meldung in den sozialen Medien, die Narren vor einer neuen Masche mit K..o.-Tropfen warnen soll. Angeblich sollen die K.-o-Tropfen auf den Frauentoiletten auf dem Toilettenpapier verteilt werden. Die Aufnahme soll dann über die Schleimhäute erfolgen und ihre Wirkung erzielen. Eine zuverlässige Quelle für diese Behauptung wird nicht genannt, weshalb der SÜDKURIER recherchiert hat.

„Wir können das nicht bestätigen“, sagt Daniela Baier, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Ravensburg, wenngleich die Polizei auch schon von diesem ominösen Post gehört hat. Allerdings sei der Polizei bislang kein einziger Fall von K.o-Tropfen auf präpariertem Toilettenpapier bekannt. „Wir halten das deshalb für reine Panikmache, für die es überhaupt keine Belege gibt“, ergänzt Baier. Aus medizinischer Sicht hält Christoph Ochsenfahrt, Oberarzt der Anästhesie am SRH-Krankenhaus in Sigmaringen, es für extrem unwahrscheinlich, dass die K.o-Tropfen über das Toilettenpapier in den Körper gelangen.  „Das kann ich mir absolut nicht vorstellen“, sagt Ochsenfahrt, zumal die........

© Südkurier