Pflegereform stoppt Trick für Rentner: Warum können sie ihre Rente ab 2027 nicht mehr aufbessern?
Die Pflege in Deutschland wird in großen Teilen von Angehörigen geleistet. Für diese selbst organisierte Versorgung zahlt die Pflegeversicherung laut dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) das sogenannte Pflegegeld. Diese Leistung steht der pflegebedürftigen Person zu, die frei über das Geld verfügen kann. Aber die Pflegeversicherung entlastet pflegende Angehörige auch direkt – etwa mit der Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen. Wer die häusliche Pflege in einem gewissen Umfang leistet, kann so später eine höhere Rente bekommen, erklärt das BMG.
Auch wer schon in Rente ist und die Voraussetzungen erfüllt, kann von dieser Regelung profitieren. Dabei gibt es allerdings einen Trick, den sich viele Rentnerinnen und Rentner seit Einführung der Flexi-Rente im Jahr 2017 zunutze gemacht haben – völlig legal, aber eigentlich nicht gewollt. Dieser „nicht-intendierten Folge“ der Flexi-Rente soll mit der geplanten Pflegereform ab 2027 nun ein Riegel vorgeschoben werden. Das geht aus dem Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) hervor, den das BMG am 30. September 2026 nach dem Beschluss des Bundeskabinetts veröffentlicht hat. Was ändert sich genau und wie funktioniert der Flexi-Renten-Trick überhaupt?
Mehr Rente für pflegende Angehörige: Wie funktioniert der Flexi-Renten-Trick?
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