Fortschritt mit Verlierern: Droht das Aus des beliebten Blumenstands in Petershausen?
Während der Corona-Pandemie wurde der Markt in Petershausen auseinandergerissen. Seitdem gruppierte sich ein Teil der Stände an der Gebhardskirche, ein anderer Teil auf einem Parkplatz am Klinikum. Damals ging es darum, Abstandsregeln zu gewährleisten. Händler und Besucher wünschen sich seit Langem die Rückkehr an den Gebhardsplatz. „Der Markt soll kein Marathonlauf sein“, sagt etwa Detlef Humbert vom Feinkost- und Olivenstand.
Das unterschreibt auch Alexandra Püll, die seit 28 Jahren auf dem Markt in Petershausen und in der Altstadt vertreten ist. Die Floristin hat den auffälligen Blumenstand am Eingang des Petershauser Markts. Die Rückkehr des gesamten Markts an den Gebhardplatz ist am Mittwoch schon vollzogen, für den Samstag soll dies noch im August erfolgen. Alles gut also? Nicht für Püll. Sie sieht sich als Verliererin der Neuordnung.
Die Stände stehen nun anders als vor der Pandemie. Denn die Feuerwehr fordert eine breitere Durchfahrt. Die Anbieter sollen sich jetzt um die Gebhardskirche gruppieren, was die meisten als charmant befürworten, auch Alexandra Püll. Doch ausgerechnet ihr droht durch die Neuordnung das Aus. „Ich hänge in der Luft!“
Neuer Standort für Blumenstand ungünstig
Sie sollte am Mittwochstermin mit ihrem Hänger an einen Gehweg mit Tücken. An der Kante des Trottoirs stehen zwei Bäume und eine Laterne. Diese verhindern, dass sie über den Gehsteig die hintere Klappe ihres Verkaufswagens öffnen kann. Am alten Platz war dies ohne Probleme möglich und seit 28 Jahren geduldet. Alexandra Püll sagt, wenn sie die hintere Klappe nicht öffnen........
