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Halbzeit im Probejahr: So stellen sich die neuen Pächter die Zukunft auf dem Wiggenweiler Hof vor

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11.06.2026

Die beiden sind dem Hofgut Wiggenweiler und seiner Geschichte schon lange tief verbunden. Nicht nur deshalb hatten sich Evelyne Wünsch und Matthias Nardo dazu entschlossen, den Pferdepensionsbetrieb und die Landwirtschaft zu übernehmen. Mit Mathias Fuchs, Geschäftsführer, und Brigitte Langenberg, GmbH-Teilhaberin, haben sie ein Probejahr vereinbart. Wie sieht die Bilanz der neuen Pächter zur Halbzeit aus?

Hof ist fester Bestandteil der regionalen Reitszene

Das Hofgut und seinen Reitbetrieb verkommen lassen? Das kam für die beiden nicht infrage. „Seit Jahrzehnten ist es ein fester Bestandteil der regionalen Reit- und Landwirtschaftsszene, war Heimat für Kinder, Familien, Freizeit- und Turniereiter. Diese Tradition wollten wir wiederbeleben“, sagt Evelyne Wünsch, die einen Teil ihrer Kindheit dort verbracht und unter Patrick Merkel erste Erfahrungen im Reitsport gemacht hat. Bereits mit sechs Jahren hatten sie, ihre Eltern und die Schwester Pferde in Wiggenweiler. Eine emotionale Rückkehr also. 

„Ich möchte den ursprünglichen Glanz dieser Zeit zurückbringen. Die Pferdehaltung damals war artgerecht, bodenständig, herzlich. Genauso soll sie wieder sein, sie muss nicht neu erfunden werden, sondern muss zurück zu ihren Wurzeln“, sagt die 35-Jährige, gemäß dem Motto „Zurück in die Zukunft.“ Während sie für die Pferde zuständig ist, hat Matthias Nardo den landwirtschaftlichen Bereich übernommen.

Auch er ist in der Region familiär und beruflich eng verwurzelt, setzt auf regionale Produkte und Nachhaltigkeit, wie bereits mit seinem Unternehmen Linzgau BBQ: „Ich arbeite nur mit dem, was ich........

© Südkurier