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Kann man durch Stress Diabetes bekommen? Was Studien zeigen

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23.07.2026

Die wichtigsten Erkenntnisse

Chronischer psychischer Stress gilt als eigenständiger Risikofaktor für Typ-2-Diabetes und kann die Entstehung der Erkrankung begünstigen.

Stress allein verursacht Diabetes in der Regel nicht, erhöht aber das Erkrankungsrisiko und kann gemeinsam mit weiteren Faktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht die Entwicklung fördern.

Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Entspannungstechniken können helfen, chronischen Stress zu reduzieren und damit einen wichtigen Risikofaktor für Typ-2-Diabetes zu verringern.

Seit einigen Jahren erkennt die Wissenschaft und die Gesellschaft immer mehr an, welche Rolle psychische Faktoren bei physischen Erkrankungen haben können. Psychosomatik ist der Begriff der Stunde und immer häufiger hört man von Krankheiten, die durch Depressionen, Einsamkeit oder vor allem Stress hervorgerufen werden können.

Eine regelrechte Volkskrankheit ist Diabetes. In Deutschland sind über 5,5 Millionen Menschen daran erkrankt, der Großteil von ihnen an Typ-2-Diabetes, das man im Laufe des Lebens bekommen kann. Entscheidende Faktoren für die Erkrankung sind mangelnde Bewegung und eine zuckerlastige Ernährung. Aber wie sieht es mit psychischen Faktoren aus? Kann man durch Stress Diabetes bekommen?

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© Südkurier