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Donaueschingen blüht auf: Frühlingsfest zieht zahlreiche Besucher an

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27.04.2026

Das Donaueschinger Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag und Automobilsalon entpuppte sich auch in diesem Jahr als Besuchermagnet. Die vom Gewerbeverein und Citymanagement gemeinsam organisierte Veranstaltung zählt zu den besonderen Höhepunkten im Schwarzwald. Der Sonntagsbummel durch die Straßen der Donauquellstadt lockte bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel daher sehr viele Besucherinnen und Besucher, auch aus dem weiteren Umland, an.

Gutes Wetter lädt zum Verweilen ein

So war in der Innenstadt bereits vor der offiziellen Eröffnung einiges los. An den drei Foodtrucks bildeten sich mehrere Warteschlangen, denn viele nutzten das Angebot, um die heimische Küche kalt zu lassen. Und auch die Gasthäuser und Eiscafés hatten alle Hände voll zu tun. Denn das Flanieren bei dem guten Wetter schien durstig zu machen und Lust auf ein Eis zu wecken.

Das City-Management hatte ebenfalls einiges zu tun, da es mit dem Fürstenberg-Schankwagen für Umsatz sorgte. Citymanagerin Christine Haus und der erste City-Management-Vorstand Markus Kuttruff kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Doch diese Arbeit machte ihnen trotzdem Spaß. „Wir sind glücklich und super zufrieden. Einfach Mega, die gute Resonanz“, sind sich beide einig.

Noch mehr Platz für Kunst

Die neuesten Automodelle der neun ansässigen Autohäuser säumten ab dem Rathausvorplatz die gesamte Karlstraße. Dies freute wiederum das ehemalige Gewerbeverein-Vorstandsmitglied Stefan Baur von der gleichnamigen Bilderrahmenmanufaktur im Quellhöfle. „Dass sich der Automobilsalon mehr in Richtung Stadtkirche erstreckt, ist für uns in der unteren Karlstraße von Vorteil“, ist er sich sicher.

Seine Manufaktur wächst übrigens und mit ihr auch der Raum für die Kunst. Am 17. Mai lädt er von 11 bis 17 Uhr zur Premiere des Kunst-Forum-Baar ein. Den Anfang macht die Ausstellung „Spitzenobjekte“ von Sergei Alöchin. Es gibt eine Live-Performance von Sebastian Schnitzer. Baur öffnete am Sonntagmittag auch seine gläserne Werkstatt und gewährte einen Einblick in die Fertigung von Bilderrahmen. Zudem konnte man bei ihm den Korbflechter Günter Steuer aus Blumberg-Kommingen beim Flechten beobachten. Der Großteil der von ihm verwendeten Weiden wächst hinter seinem Haus.

Donaueschingen verwandelte sich also wieder in eine pulsierende Stadt. Ein besonderer Augenschmaus für viele begeisterte Besucher war ohne Frage die Magirus-Automobilspritze der Donaueschinger Feuerwehr. Sie stammt aus dem Jahr 1924. Zu sehen gab es auch das neue Gefahrstofffahrzeug. Zudem gab es Informationen zur Vorsorge bei Krisen und Katastrophen.

Sonderaktionen und Livemusik begeistern die Besucher

Bei den Einzelhändlern konnte man zufriedene Gesichter beobachten. Viele hatten Sonderaktionen vorbereitet. Bei Secondtschäns unterhielt der Donaueschinger „Ronny“ Böhm mit seiner Gitarre. Auf dem Rathausvorplatz, zwischen den Vorführwagen, gab es Livemusik mit Matthias Rapp zu hören.

Ein großer Anziehungspunkt war die Open-Air-Bühne am Hanselbrunnen-Platz mit Musik von der Rockabilly-Band Low Mountain Trio. Die drei Musiker animierten mit ihren Klängen Alt und Jung zum Tanzen. Erstmals war die Bundeswehr mit dem Jägerbataillon 293 vor Ort. Sie hatten den Transportpanzer Fuchs sowie einen GTK Boxer dabei und informierten über Karrierechancen bei der Bundeswehr.

Gewerbeverein-Vorstandsmitglied Derk Ischen, vom Modehaus Banholzer, freute sich, dass der verkaufsoffene Sonntag so gut angenommen wird. „Es ist alles gut durchorganisiert worden“, fügte er zufrieden an.

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