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«A piece of sh...»: Der Prozess gegen Vincenz und Co. wirft ein Licht auf eine äusserst schäbige Wirtschaftswelt

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14.08.2026

Der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz steht vor Obergericht.

Pierin Vincenz ging gerne in Stripclubs und auf Reisen, die Rechnung bezahlte Raiffeisen. Das ist peinlich. Relevanter sind aber im grössten Schweizer Wirtschaftsprozess seit der Swissair-Pleite die Firmendeals – respektive die in diesem Zusammenhang von der Staatsanwaltschaft behaupteten und vom Bezirksgericht teilweise bestätigten Betrügereien und Machenschaften.

Die Staatsanwaltschaft beziffert den Schaden auf rund 25 Millionen Franken, die in die Taschen von Vincenz, Beat Stocker und weiteren Geschäftspartnern flossen. Das klingt nach viel Geld, nach Luxus und Glamour. Doch die Realität offenbart sich als äusserst schäbig.

Die Firmen, welche die Protagonisten direkt oder indirekt an die Raiffeisen-Gruppe verhökerten, handelten unter anderem mit Mietkautionen und Kleinkrediten und sind längst verschwunden. Eine grosse Zukunft hatten sie ohnehin nicht.........

© Solothurner Zeitung