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Öffentliche Grillplätze? Brauchen wir! Wo sollen sie hin? Woanders hin!

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17.04.2026

Öffentliche Grillplätze in Solingen? Brauchen wir! Wo sollen sie hin? Woanders hin!

Öffentliche Grillplätze? Brauchen wir! Wo sollen sie hin? Woanders hin!

Solingen hat wieder eine Grilldebatte. Nach dem Verbot am Engelsberger Hof läuft die Suche nach alternativen Standorten. Doch niemand scheint Grillplätze in seiner Nachbarschaft haben zu wollen. ST-Lokalchef Björn Boch hat da einen Vorschlag.

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie eigentlich Freude am Grillen? Und was wäre es Ihnen wert, dass alle eine Möglichkeit haben, dieser Freizeitbeschäftigung nachzugehen?

Knapp 90.000 Euro für die Einrichtung, dazu rund 55.000 Euro jährlich für den laufenden Betrieb: Das sind die Kosten für die möglichen neuen Grillplätze, die von der Stadtverwaltung vorgeschlagen wurden.

Das ist selbst in einer chronisch klammen Kommune nicht viel Geld, wenn man bedenkt, dass eine Überdachung am Hauptbahnhof schon mit 350.000 Euro zu Buche schlägt. Dennoch muss die Frage erlaubt sein: Brauchen die Menschen in Solingen dringend weitere Grillflächen? Und ist das ein Angebot, das von der Stadt bereitgestellt werden muss?

Grillen in Solingen: Politik lehnt Alternativen vorerst ab

Die Politik sagt vorerst: So dringend ist es nicht. Zumindest, wenn man sich die ersten Entscheidungen ansieht. Zwei von fünf neuen Grillplätzen sollten im Bärenloch entstehen, was die Bezirksvertretungen in Gräfrath und Mitte abgelehnt haben. Ein Grillplatz im Volksgarten in Mitte fand ebenso wenig Zustimmung. Es gibt kaum Anzeichen dafür, dass die Bezirksvertreter in Ohligs (Stiehls Teich) und Höhscheid (Bismarckplatz) anders entscheiden werden.

Wer wollte es ihnen verdenken, nach dem Chaos am Engelsberger Hof? Verursacht durch eine regelrechte Meute rücksichtsloser Griller, haben die Zustände dort zwei Sommer lang die Debatte in Solingen geprägt.

Die Wähler des einen, die........

© Solinger Tageblatt