Kein „großartiger Sieg“ im Iran: Trumps „alternative Fakten“ stoßen auf harte Grenze
Kein „großartiger Sieg“ im Iran Trumps „alternative Fakten“ stoßen auf harte Grenze
Für US-Präsident Donald Trump läuft es derzeit eher suboptimal, wie er womöglich sagen würde. Experten sehen das weitaus negativer.
Meinung | Washington · Der US-Präsident macht Ankündigungen, die wenig mit der Realität zu tun haben – und zwar regelmäßig. Donald Trump muss nun schmerzhaft lernen, dass er die Kontrolle über den Iran-Krieg verloren hat.
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Am Tag eins im Weißen Haus gab Donald Trump im Januar 2017 einen Ausblick auf das, was die Nation von ihrem neuen Präsidenten zu erwarten hatte. Vor Mitarbeitern des CIA schwärmte er von bis zu anderthalb Millionen Menschen, die zu seiner Amtseinführung gekommen seien. Eine Menge, die nachweislich nur in seiner Vorstellung existierte. Die Fotos von der Mall zeigten in Wirklichkeit leere Rasenflächen, lichte Reihen und freie Sicht bis zum Washington Monument.
Sein Sprecher Sean Spicer machte sich zur Lachnummer, als er auf Geheiß Trumps erklärte, es habe sich um die „größte Inaugurationsmenge aller Zeiten“gehandelt. Seine Beraterin Kellyanne Conway erfand dafür den Begriff, der Trumps Verhältnis zur Wahrheit seither wie kein anderer beschreibt: „Alternative Fakten."
Im Schnitt kommt der Präsident nach Zählung der Faktenchecker der Washington Post auf 21 falsche oder........
