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Kanzler Merz reist nach China: Das Ende der Panda-Diplomatie

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23.02.2026

Merz in Peking: Das Ende der Panda-Diplomatie

Merz in Peking: Das Ende der Panda-Diplomatie

Kanzler Merz reist nach China Das Ende der Panda-Diplomatie

Meinung | Berlin · Es wird eine heikle Mission: Mit einer großen Wirtschaftsdelegation fliegt der Kanzler zu einem Kurztrip nach China. Wirtschaftsfragen stehen ganz oben. Friedrich Merz zwischen harten Ansagen und verbindlichen Zusagen.

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Kanzler Friedrich Merz (CDU) reist am Dienstag nach Peking.

Friedrich Merz bereitet sich akribisch vor: Treffen mit Experten, Studieren von Akten, Telefonate mit Wirtschaftslenkern. Die Reise nach China, rund zehn Monate nach Amtsantritt, gehört zu den wichtigsten seiner bisherigen Amtszeit. Der Kanzler weiß, wie brisant der Besuch ist, zu dem er am Dienstag aufbricht. Zum einen ist die Volksrepublik ein ungeheuer wichtiger Markt für deutsche Unternehmen. Außerdem sitzt China, etwa beim Thema Seltene Erden, am deutlich längeren Hebel. Zum anderen aber beklagt die deutsche Wirtschaft starke Hemmnisse durch Peking. Besorgniserregend ist weiterhin die Überschwemmung des Weltmarktes mit Billigprodukten und nicht zuletzt die Rolle Chinas im Ukraine-Krieg.

China ist neben den USA Deutschlands wichtigster Handelspartner. Doch das Handelsdefizit ist groß. 2025 übertrafen die Importe aus China den Wert der dorthin exportierten Waren um rund 90 Milliarden Euro. Ein krasses Missverhältnis.

Was also will Merz bei seinem Kurzbesuch erreichen? Der CDU-Regierungschef signalisierte beim CDU-Parteitag, welch........

© RP Online