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Gnadenlos konstruktiv

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tuesday

Es ist kein Wunder, wenn man gegen Ohnmachtsgefühle kämpft oder mutlos wird in dieser Zeit. Die alten Gewissheiten sind futsch, die Selbstverständlichkeiten haben sich aufgelöst. Unsere Informationsquellen sprudeln über mit beunruhigenden und verwirrenden Botschaften. Was stimmt, was stimmt nicht, wo wird man manipuliert, wo kennt man sich schlicht nicht aus? Was muss jetzt entschieden werden, was hat Zeit? Gefühlt ist man rund um die Uhr damit beschäftigt, die tägliche Problemwelle zu sichten und zu bewältigen. Im schlimmsten Fall endet man beim Studium einer digitalen oder analogen Gebrauchsanweisung. Samt Instant-Erschöpfungsdepression.

Die Zukunftsforscher meinen, vor lauter permanentem Krisenmanagement verschwinde die Zukunft. In der allgemeinen Rastlosigkeit gäbe es keine Aufmerksamkeit mehr für längerfristige Vorhaben, Konzepte, Strategien. Der Raum des Gestaltbaren schrumpft. Und damit auch unser Wille zum Gestalten. Wir werden verführbarer, gefügiger, apathischer. Leichte Beute für die US-Techno-Manipulatoren, Russlands Wirklichkeitsverdrehungen und die Propaganda ihrer willfährigen Hilfsarbeiter in vielen........

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