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Wirtschaftsbildung, zugestellt von Amazon

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21.10.2026

In Groß-Enzersdorf sperrt das Ardo-Werk zu, 190 Beschäftigte und 50 Leiharbeiter verlieren ihren Job. Der Tiefkühlgemüse-Hersteller zieht die Reißleine, weil der Standort zu teuer geworden ist. Die Antwort der Regierung? Sie legt der Werksleitung ein staatliches Hilfspaket auf den Tisch. Das passt ins Bild: Statt den Wirtschaftsstandort endlich auf Vordermann zu bringen, werden einzelne Problemfälle mit dem Geld der Steuerzahler gefördert. Ardo hat dankend abgelehnt: Staatsgeld mache ein unrentables Werk nicht wettbewerbsfähig. So viel Wirtschaftsverständnis hätte man gerne auf der Regierungsbank.

Anders klingt das bei Betriebsrat und Arbeiterkammer. Der Betriebsratschef ruft die Konsumenten auf, mit Fotos in den sozialen Medien „Druck gegenüber Ardo“ aufzubauen. Die Arbeiterkammer fordert einen „rot-weiß-roten Schulterschluss“. Die Verzweiflung der Beschäftigten ist verständlich, der Druck richtet sich aber gegen den Falschen. Wo war der Protest der Arbeitnehmervertreter, als die Kosten nach oben getrieben wurden? Sie haben kräftig mitgeschoben. Arbeiterkammer und........

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