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Neokoloniale Attitüde

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08.03.2026

US-Präsident Donald Trump will mitreden bei der Wahl eines Nachfolgers für den getöteten Obersten Führer der Islamischen Republik Iran, ganz so, als läge ihm das Schicksal der Iranerinnen und Iraner am Herzen. Das kann man wohl guten Gewissens ausschließen. Trump nimmt sich wie selbstverständlich das Recht heraus mitzuentscheiden, wer in einem souveränen Staat zum neuen Staatsoberhaupt gewählt werden soll. Ein ungeheuerlicher Vorgang, den man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte, um die Tragweite adäquat abzuschätzen. Wir haben es hier mit einem Mann zu tun, der schon im Falle des Putsches in Venezuela den amtierenden Machthabern die Bedingungen diktierte, wenn diese um eine Militärinvasion herumkommen wollten.

Ähnlich nun geht Trump im Falle des Irans vor: Auf dem Schlachtfeld läuft alles nach Plan, der Iran hat den Aggressoren Israel und USA........

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