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Tötung von Lorenzo Salgado Araujo: Rassismus im Staatsauftrag

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10.07.2026

Während alle Welt über Donald Trumps unverschämten Auftritt beim Nato-Gipfel in Ankara und sein Verhältnis zu Fifa-Boss Gianni Infantino den Kopf schüttelt, hat sich in »God’s own country« Entsetzliches zugetragen – schon wieder, muss man leider sagen. Denn Vorgänge dieser Art passieren in den USA häufig; sie sind das Ergebnis einer Politik, die direkt aus dem Weißen Haus orchestriert wird. Was war passiert?

Bei einer Kontrolle hat ein Angestellter der US-amerikanischen Einwanderungsbehörde ICE in Houston Lorenzo Salgado Araujo erschossen, der sich seit 35 Jahren ohne gültige Papiere in den USA aufgehalten haben soll. Er musste sterben, weil sich der Mexikaner angeblich den Anweisungen der Beamten entzogen und sein Fahrzeug als Waffe eingesetzt habe. So zumindest die Darstellung von offizieller Seite. Dem widerspricht der Sohn des Getöteten: Sein Vater habe genau gewusst, wie er sich bei einer Kontrolle der Behörde verhalten müsse. Hätten sich die Beamten eindeutig als solche zu erkennen gegeben, hätte er angehalten und kooperiert, sagt er. Salgado Senior habe bei dem Einsatz Todesangst gehabt und sei deshalb vor ihm unbekannten Fahrzeugen geflohen. Diese Darstellung wird von Videoaufnahmen von vor und nach den........

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