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Warum illegale „Pop-up-Bordelle“ in Schweinfurt im Trend liegen und was dagegen unternommen wird

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28.08.2026

Es ist ein ganz normaler Nachmittag Ende Juni in Schweinfurt, die Temperaturen übersteigen die 30-Grad-Marke, der Berufsverkehr ist gerade im vollen Gange. Am Eingang einer Pension am Stadtrand steht ein circa 40 Jahre alter Mann, er trägt unauffällige Kleidung. Sein Blick wandert abwechselnd auf sein Handy und auf die Eingangstür. Nach wenigen Minuten öffnet ihm eine Frau die Tür. Der Mann betritt schnell den unscheinbaren Hausgang.

Die Frau arbeitet als Prostituierte, sie inserierte in diesen Tagen auf einem einschlägigen Online-Portal, auf eine Whatsapp-Nachricht antwortete sie mit der Adresse der Pension und den Preisen ihrer Dienstleistungen, die bei 100 Euro beginnen. Für einen Aufschlag von 50 Euro bot sie Geschlechtsverkehr ohne Kondom an. Das ist in Deutschland verboten, genauso wie die Sexarbeit in nicht genehmigten Prostitutionsstätten. Szenarien wie diese finden in Schweinfurt tagtäglich statt. Denn das illegale Sexgeschäft boomt in der Kugellagerstadt.

Vor allem sogenannte Pop-up-Bordelle stellen ein immer größeres Problem dar. Prostituierte mieten sich für wenige Tage, manchmal eine Woche, in Ferienwohnungen oder Hotel- und Pensionszimmer ein. Anschließend verliert sich die Spur wieder. Die Polizei versucht in Zusammenarbeit mit der Stadt im Katz-und-Maus-Spiel, unter anderem mit dem Einsatz von........

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