Unterstützung gesucht: Was die Ehrenamtlichen der Würzburger Rheumaliga für ihre Mitglieder leisten
Die deutsche Rheumaliga gibt es seit fast 60 Jahren. Sie ist eine der größten Selbsthilfegruppen in Deutschland, und sie lebt vom großen ehrenamtlichen Engagement in ihren Arbeitsgruppen vor Ort. Bestes Beispiel dafür ist die Würzburger Arbeitsgemeinschaft der Rheumaliga, in der sich viel Arbeit auf die Schultern von nur sieben Personen verteilt: „Wenige Ehrenamtliche haben viele Aufgaben“, sagt der Vorsitzende Rudolf Krieger.
Rund 700 Mitglieder hatte die Würzburger Rheumaliga zu ihren besten Zeiten, derzeit sind es noch gut 500. Das liegt unter anderem daran, dass es viele Austritte gab, nachdem der frühere Vorstand vor drei Jahren geschlossen zurückgetreten war. Im Sommer 2024 stellte Rudolf Krieger sich als neuer Vorsitzender zur Verfügung und kümmert sich seitdem mit sechs Mitstreiterinnen und Mitstreitern rein ehrenamtlich um die Organisation der wöchentlichen Gymnastikstunden für rund 170 Rheuma-Patienten, um Abrechnung mit Krankenkassen und Therapeutinnen, die Beratung der Mitglieder und die Durchführung von Veranstaltungen und Seminaren.
„Ich bin selbst betroffen und mache es gerne, auch wenn es manchmal etwas viel ist“, sagt Krieger, der in seinem Heimatort Estenfeld früher Vorsitzender des Sportvereins und des Seniorenbeirats war. Er kümmert sich unter anderem um die Öffentlichkeitsarbeit und ist in der Würzburger Arbeitsgemeinschaft der Ansprechpartner für den Landesverband Bayern der Rheumaliga, was auch viele Termine außerhalb Würzburgs bedeutet.
Engagement, das viel Zeit in Anspruch nimmt
Weil dieses Engagement viel Zeit in Anspruch nimmt, wünschen sich Krieger und die anderen Ehrenamtlichen vor allem eins: „Dass man die........
