„Wir pflegen den Underground“: Der Rockverband feiert seinen 25. Geburtstag – natürlich laut
Am 19. September feiert der Schweinfurter Rockverband e.V. lautstark seinen 25. Geburtstag. Mit einem Indoor-Festival im Stattbahnhof. Zehn Bands spielen dann für die rund 150 Mitglieder und Gäste sowie die 200 Besucherinnen und Besucher, die ein Ticket aus dem Vorverkauf ergattern konnten. Die Bude ist voll, eine Abendkasse wird es nicht geben. Im Gespräch mit dieser Redaktion erzählen Rockverband-Vorsitzender Thorsten Brand und e.V.-Gründungsmitglied Dieter Simon aus einem Vierteljahrhundert Rockmusik. Der Grettstadter Simon spielt selbst in der Old-School-Thrash-Band Brainless und war bis vor kurzem noch bei Turn the Course aktiv. Brand kommt aus Wirmsthal, ist selbst kein Musiker und war als über Helfer beim früheren Festival Queens of Metal in die Mitgliedschaft gerutscht. Er kümmert sich um die Veranstaltungsplanung.
Ihr habt Durchhaltevermögen. 25 Jahre Rockverband. Im Sport ist das die Dachorganisation der Vereine. Ihr kümmert euch analog um die Bands?
BRAND: 25 Jahre als eingetragener Verein. Den Verband gibt es schon länger. Und ist kein Verband im klassischen Sinn. Eher ein Verein. In dem Bands genauso Mitglieder sind wie Förderer, allerdings weniger Beitrag zahlen. Gedacht ist es eingegrenzt für Bands aus dem Raum Schweinfurt, weil es in den Landkreisen drumherum eigene Vereine gibt. Dachorganisation ist die IG Rock Unterfranken. Im Schweinfurter Rockverband haben wir in den vergangenen Jahren ganz schön zugelegt. Insgesamt haben wir 23 Bands mit rund 100 Leuten, Fördermitglieder sind es derzeit gut 60.
Und was macht ihr Schönes?
BRAND: Wir organisieren und promoten hauptsächlich Konzerte. Früher viel im „Fränz“-Jugendhaus, jetzt im Stattbahnhof.
SIMON: Die Auflagen der Stadt fürs Jugendhaus sind immer höher geworden. Anfangs haben wir dort Getränke selbst ausgeschenkt und so für den Verein Einnahmen........
