Marxistischer Lesesommer in Leipzig: Die Welt verstehen, um sie zu verändern
Marxistischer Lesesommer in Leipzig: Die Welt verstehen, um sie zu verändern
Angesichts der vielen Krisen und Kriege, die ein Gefühl der Ohnmacht erzeugen, ist es hilfreich, sich die Welt gemeinsam zu erklären, um sie zu verändern. Daher startet im Juni der marxistische Lesesommer in Leipzig.
Das Jahr 2026 ist noch nicht einmal zur Hälfte rum und es überstürzen sich schon die politischen Ereignisse: Im Januar überfielen die USA Venezuela und entführten dessen Präsidenten, um sich Zugang zum venezolanischen Öl zu verschaffen. Anschließend begann Trump mit einer totalen Treibstoffblockade Kuba und bereitet immer offener eine militärische Intervention vor. Im Februar überfielen Israel und die USA den Iran und bombardierten Mädchenschulen und Ölraffinerien, sodass die Straßen Teherans lichterloh brannten. Seitdem ist die Straße von Hormuz mehr oder weniger geschlossen, der internationale Ölhandel bricht zusammen und überall auf der Welt explodieren die Treibstoff- und Düngerpreise, was sich in einer allgemeinen Inflation niederschlägt. Im Schatten dieses Krieges begann Israel auch eine Bodenoffensive im Süden Libanons, die mit millionenfacher Vertreibung einhergeht.
Währenddessen plant die Bundesregierung einen Angriff auf die Arbeiter:innen und Armen nach dem anderen. Der Achtstundentag steht zur Debatte, Krankenversicherungsleistungen sollen gestrichen und Beiträge erhöht, Feiertage abgeschafft, soziale Projekte eingestellt und der Druck auf Arbeitslose erhöht werden. Derweil klettern die Spritpreise in ungeahnte Höhen und die Regierung schaut tatenlos zu. Die deutsche Industrie betreibt Massenentlassungen und die Arbeitslosigkeit, besonders unter jungen Menschen, steigt. Kinder und junge Erwachsene sollen in Zukunft auch noch zwangsweise zur Bundeswehr eingezogen werden, denn Deutschland will um jeden Preis kriegstüchtig werden. Die Regierung knarzt in allen Fugen, die AfD überholt in den Umfragen die CDU und wird bald auch auf Landes- und Bundesebene Ministerposten besetzen können.
Diese Flut an schlechten Nachrichtenmeldungen........
