Historischer Streik bei Airbus in Spanien: Arbeiter:innen setzen den Rüstungskonzern unter Druck
Historischer Streik bei Airbus in Spanien: Arbeiter:innen setzen den Rüstungskonzern unter Druck
Trotz wachsender Drohungen der Konzernführung setzen die Arbeiter:innen bei Airbus im Spanischen Staat ihren historischen Streik gegen den europäischen Rüstungsriesen fort.
Nach einem 23-tägigen Streik im Juli haben die Beschäftigten von Airbus im Spanischen Staat am vergangenen Dienstag die Mobilisierung für Löhne und Arbeitsbedingungen wieder aufgenommen. An den Standorten Getafe, Sevilla, Albacete und Illescas ist die Mobilisierung erneut sehr stark. Am Standort Cádiz soll der Streik am 1. September beginnen.
In Getafe, dem wichtigsten Produktionsstandort von Airbus in dem Land, versammelten sich am Freitagmorgen fast tausend Streikende vor dem Nordtor des Werks. Um 9:30 Uhr schlossen sich ihnen zahlreiche weitere an, um eine Vollversammlung abzuhalten. Die Debatten konzentrierten sich vor allem auf das Tempo der Mobilisierung.
„Das Werk war mehrere Wochen lang geschlossen. Wir sind gerade erst aus dem Urlaub zurückgekommen und sehen bereits, dass die Mobilisierung wieder stark anzieht. Das dürfte sich nächste Woche noch verstärken, wenn weitere Beschäftigte zurückkehren, die noch im Urlaub sind. Der Streik findet bei uns in Getafe, aber auch an anderen Standorten in Spanien großen Anklang“, berichtet ein Streikender der Delegation unseres Zeitungsnetzwerkes, die bei der Kundgebung und der Vollversammlung anwesend war. Am Montag beschlossen die Beschäftigten, den unbefristeten Streik fortzusetzen, trotz des Ultimatums, das die Konzernführung ihnen gesetzt hatte.
In den Diskussionen wurden die Manöver der Geschäftsleitung mehrfach angesprochen. Tatsächlich hat........
