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Fall Fernandes: Für Merz sind die „Zuwanderer“ schuld

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28.03.2026

Fall Fernandes: Für Merz sind die „Zuwanderer“ schuld

Bundeskanzler Friedrich Merz wurde von Abgeordneten zu einer Stellungnahme zu Gewalt an Frauen gedrängt. Die Antwort reiht sich ein in die rassistische Hetzkampagne um die Ursache von Gewalt an Frauen.

Mit Christian Ulmen wird einem bekannten TV-Schauspieler sexualisierte Gewalt vorgeworfen. Wer ist schuld? „Die Zuwanderer!“, so Friedrich Merz, als er am Mittwochmittag im Parlament auf Nachfrage der Grünen-Abgeordnete Lena Gumnior nach dem Vorhaben der Regierung gegen digitale Gewalt fragte. Collien Fernandes hatte Anfang der Woche schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen bekannt gemacht. Sie beschrieb eine über Jahre andauernde Kette von digitaler sexualisierter Gewalt, darunter Fake-Profile, Deep Fakes und sexuelle Ansprachen in ihrem Namen, mit massiven psychischen Folgen. 

Der Staat schützt uns nicht: Der Fall Ulmen-Fernandes

Die Aussagen von Merz sind absolut rassistisch. Wie schon zu seiner Aussage über das „Stadtbild“, instrumentalisiert er Sexismus für rassistische Hetze. Er verhöhnt damit auch die Betroffenen sexualisierter Gewalt. Er lenkt ab von einem patriarchalen System und einem TV-Betrieb, der nach Profitinteressen frauenfeindliche Sendungen produziert. Und er versucht, den feministischen Protest zu delegitimieren, der sich mit Collien Fernandes formiert. Er macht sich damit mitschuldig, da er die patriarchale Gewalt deckt. Denn seine Agenda ist selbst........

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