menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

UniFest gegen Rechtsruck und Krieg – Kritische O-Wochen an der LMU München

36 0
24.04.2026

UniFest gegen Rechtsruck und Krieg – Kritische O-Wochen an der LMU München

Am 29. April organisieren wir als Teil der kritischen Orientierungswochen an der LMU das UniFest gegen Rechtsruck und Krieg. Während Merz' Regierung Sozialabbau betreibt, auffrüstet und politische Opposition unter Druck setzt, macht sich der Rechtsruck auch an unserer Uni bemerkbar. Es ist Zeit, dass wir als Studierende aktiv werden.

Als Teil der kritischen Orientierungswochen an der LMU organisieren wir gemeinsam mit zahlreichen politischen Gruppen am 29. April um 16 Uhr das UniFest gegen Rechtsruck und Krieg. Wir denken nämlich, dass wir als Studierende bei der Verschärfung der autoritären Maßnahmen und den Angriffen gegen uns nicht einfach tatenlos zusehen dürfen. Die Bundesregierung unter Friedrich Merz bereitet nämlich massive Angriffe auf Arbeiter:innen, Jugendliche und Migrant:innen vor. Während Milliarden in die Aufrüstung fließen und die Wehrpflicht schrittweise wieder eingeführt werden soll, werden Bildung, Gesundheit und soziale Absicherung dem Rotstift geopfert. Zehntausende Schüler:innen haben bereits angefangen, sich gegen diesen Kurs zu stellen  und sind gegen die  Wehrpflicht auf die Straße gegangen. 

Diese Entwicklungen sind auch in München spürbar: Soziale und kulturelle Einrichtungen stehen unter wachsendem Sparzwang, Angebote werden gekürzt und die Mieten steigen weiter an. Gleichzeitig zeigt sich, wie autoritäre Maßnahmen eingesetzt werden, um unliebsame Stimmen zum Schweigen zu bringen. Ein Beispiel dafür war die Großrazzia im Münchner Bahnhofsviertel, bei der über 500 Polizist:innen und Zollbeamt:innen einrückten, um in einem der migrantischsten Viertel der Stadt die Bewohner:innen und Besucher:innen zu überwachen........

© Klasse Gegen Klasse