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Zwei rassistische Brandanschläge in Bremen

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Zwei rassistische Brandanschläge in Bremen 

Am 23. Juli und am vergangenen Montag wurde ein von zwei syrischen Familien bewohntes Haus mit Molotowcocktails angegriffen. Die Flammen konnten beide Male ohne große Schäden gelöscht werden, doch zurück bleibt die Angst der Betroffenen.

Zwei rassistische Brandanschläge ereigneten sich innerhalb einer Woche in Bremen – am selben Haus, in dem zwei syrische Familien leben. Auch wenn die Kriminalpolizei Bremen in verschiedene Richtungen ermittelt und ein rassistisches Motiv bislang noch nicht bestätigt ist, lässt sich dies bei den zwei gezielten Brandanschlägen von zwei bis drei vermummten Angreifern wohl kaum ausschließen. Das von zwei syrischen Familien belebte Haus in Sebaldsbrück, im Südosten von Bremen, wurde innerhalb einer Woche gezielt ins Visier genommen. Die insgesamt zehn dort lebendenen Personen wollen aus Angst anonym bleiben. 

Die erste Tat, nach Angaben der Polizei, ereignete sich in der Nacht des 23. Juli. Zwei Molotowcocktails wurden von zwei Männern gegen die Hauswand geworfen. Das Feuer konnte noch von der Familie selbst gelöscht werden, die von vorbeifahrenden Menschen mit Hupen darauf aufmerksam gemacht wurden. Die zweite Tat folgte nur vier Tage später, diesmal wurden drei Männer beim Anschlag auf die gleiche Stelle gesichtet. Ein Zeuge sah nach einem lauten Knall eine ein Meter hohe Flamme an der Hauswand brennen, so die polizeilichen Angaben. Die Flammen wurden von herbeigerufenen........

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