Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz
13. August 2026 – 30. Aw 5786
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Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz
Im Fall der vermissten Mutter und Tochter in Österreich haben Gerüchte in den sozialen Medien zu einem Kurssturz bei der israelischen Bank geführt, bei der eine der Frauen arbeitet
13.08.2026 17:31 Uhr
Nachdem im Fall der in Wien vermissten israelischen Frauen am Donnerstagmorgen in Israel eine Nachrichtensperre erlassen wurde und die innerisraelische Polizeieinheit Lahav 433 die Ermittlungen übernommen hat, kursieren Gerüchte mit heftigen Folgen.
Mali Yahalomi arbeitet offensichtlich als Angestellte bei der Bank of Jerusalem. Weil sie und ihre Tochter laut der online kolportierten Mutmaßungen kurz vor ihrem Verschwinden am vergangenen Samstag über größere Geldsummen verfügt haben sollen, wofür bisher keinerlei Beweise bekannt wurden, fiel die Aktie der Bank an der Tel Aviver Börse um drei Prozent. Laut dem Sender Kan sei es tagsüber zu einem starken Auf und Ab des Kurses gekommen.
Die Bank veröffentlichte umgehend ein Statement, dass man eine Untersuchung eingeleitet und »nichts gefunden« habe, »das auf Unregelmäßigkeiten bei den Finanzmitteln oder Vermögenswerten der Bank« hinweise. Kan zitiert eine Mitteilung des Vorsitzenden Yair Kaplan an seine Angestellten: »Es........
