Mit schwerem Koffer zurück aus Berlin
12. Oktober 2026 – 1. Cheschwan 5787
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Mit schwerem Koffer zurück aus Berlin
Wie ein deutscher Holocaust-Überlebender auf die sich abzeichnende Koalition von SPD und Grünen mit Antisemiten, Terror-Relativierern und anderen Genozid-Schreiern blickt
Heute kehre ich von einer Familienfeier aus Berlin in mein ruhigeres München zurück – und mit mir die Sorge um den politischen Zustand unseres Landes.
Was ich sehe, erfüllt mich mit großer Besorgnis: Politikerinnen und Politiker der Linken, darunter die Bundestagsabgeordnete Cansin Köktürk, Ibrahim Ibrahim und andere, marschieren bei pro-palästinensischen Demonstrationen mit, solidarisieren sich mit radikalen Aktivisten und nehmen keine deutliche Distanz zu antisemitischen Parolen oder extremistischen Positionen.
Auf den Straßen Berlins fährt ein Lkw mit Aufschriften wie »Genozid gegen Palästinenser«, und aus seinen Lautsprechern schreit eine kreischende Frauenstimme immer wiederkehrende Hassbotschaften in die Menge.
Wer politische Verantwortung trägt, muss klare Grenzen ziehen. Das gilt insbesondere in Deutschland, dessen Geschichte eine besondere Verpflichtung auferlegt: Jüdisches Leben muss geschützt werden. Antisemitismus darf weder unter dem Deckmantel der Solidarität noch als vermeintlich legitime Israelkritik verharmlost werden.
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