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15. März 2026 – 26. Adar 5786

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Geheimnisse und Geständnisse

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 15.03.2026 07:39 Uhr

Judit Polgár ist der Star einer Doku bei Netflix. Die legendäre ungarisch-jüdische Schachspielerin berichtet in Queen of Chess über ihre sehr streng-getaktete Kindheit in Budapest, über Männerturniere, von denen sie als junge Frau alle gewann und über ihren Erfolg gegen Garri Kasparow 2002. Polgár war 2024 zu Gast in Berlin, um sich für die israelischen Geiseln einzusetzen. Organisatoren waren unter anderem Makkabi. kat

Einen Tag vor der Oscar-Verleihung sind in Los Angeles die Razzies bekanntgegeben worden. Mit dem Spottpreis, der auch als Goldene Himbeere bekannt ist, wurde unter anderem auch das Disney-Remake Schneewittchen mit Gal Gadot, mit zwei Preisen bedacht. Die digital erstellten sieben Zwerge landeten in der Sparte »schlechtester Nebendarsteller« und zusammen mit Schneewittchen in der Sparte »schlechtestes Leinwandpaar«. kat

Barbra Streisand wird beim diesjährigen Cannes Film Festival mit der Ehrenpalme ausgezeichnet. Das Festival würdigt damit das Lebenswerk der vielfach preisgekrönten Künstlerin, die im Laufe ihrer Karriere unter anderem zehn Grammys, zwei Oscars und elf Golden Globes gewann. Streisand, die mit Filmen wie Funny Girl, Yentl und The Mirror Has Two Faces internationale Erfolge feierte, zeigte sich laut Festivalleitung »stolz und tief demütig«, in den Kreis der bisherigen Preisträger aufgenommen zu werden. dpa

Timothée Chalamet hat für seine Äußerungen über die Oper für einigen Wirbel gesorgt. In einer knapp 90-minütigen Gesprächsrunde hatte er sich mit seinem Kollegen Matthew McConaughey unter anderem über die Zukunft der Kinobranche und das Interesse von Zuschauern an Filmen ausgelassen. In diesem Zusammenhang sagte Chalamet, dass er nicht in Bereichen wie Ballett oder Oper arbeiten wolle – »Dinge, bei denen man sagt: ›Hey, erhaltet diese Sache am Leben, obwohl sich niemand mehr dafür interessiert‹«. Große Opernhäuser reagierten mit einer Mischung aus Witz und Kritik auf seine Äußerungen. dpa

Barbra Streisand erhält Ehrenpalme

Das jüdische Multitalent gewann zehn Grammy Awards, zwei Oscars und elf Golden Globes. Nun kommt eine weitere Ehrung hinzu

Ben Stiller: »Krieg ist kein Film«

Immer wieder nutzt die US-Regierung bekanntes Film- oder Musikmaterial für eigene Videoclips - wohl ohne zu fragen. Jetzt beschwert sich deswegen Schauspieler Ben Stiller

Gwyneth Paltrow wird bei der Oscar-Verleihung als Laudatorin auf der Bühne stehen und eine der begehrten Trophäen überreichen. Auch Adrien Brody und Mikey Madison sollen offenfar die Rolle der Presenter übernehmen. Barbra Streisand könnte ebenfalls für einen besonderen Moment bei den Oscars sorgen. Die Sängerin und Schauspielerin steht nach Medienberichten in Gesprächen über einen Auftritt während des »In Memoriam«-Segments, das dem verstorbenen Hollywoodstar Robert Redford gewidmet wird. Beide spielten gemeinsam in dem Klassiker The Way We Were. dpa

Ben Stiller hat das Weiße Haus aufgefordert, einen Ausschnitt aus seinem Film Tropic Thunder aus einem Videoclip zum Iran-Krieg zu entfernen. »Wir haben euch nie die Genehmigung gegeben und haben kein Interesse daran, ein Teil eurer Propaganda-Maschinerie zu sein«, schrieb Stiller auf der Plattform X. »Krieg ist kein Film.« Das Weiße Haus hatte den Videoclip ebenfalls via X rund eine Woche nach Beginn des Iran-Kriegs veröffentlicht und mit den Worten »Gerechtigkeit auf amerikanische Art« kommentiert. dpa

Weimer lädt Chalamet in die Oper ein: »Kann mal daneben liegen«

Interessiert sich wirklich niemand mehr für Oper und Ballett? So findet es zumindest »Marty Supreme«-Star Timothée Chalamet. Wie der Kulturstaatsminister den Oscar-Anwärter umstimmen will

Der Mann hinter dem Vorhang: Vor zehn Jahren starb Garry Shandling

Der Komiker war kein Witze-Erzähler im klassischen Sinn. Er war ein Sezierer. Einer, der seine eigene Unsicherheit auf die Bühne trug wie andere ein Jackett

Zum zehnten Todestag des amerikanischen Komikers Garry Shandling erinnern Fans und Kollegen an einen Künstler, der das Fernsehen nachhaltig prägte. Mit Serien wie It’s Garry Shandling’s Show und The Larry Sanders Show brach der jüdische Comedian mit den üblichen Regeln der Sitcom und zeigte auf bissige Weise das Geschäft hinter den Kulissen des Showbusiness. Shandling, der 2016 im Alter von 66 Jahren starb, galt als Meister der selbstironischen Comedy – ein Beobachter menschlicher Schwächen, der seine eigene Unsicherheit zum Markenzeichen machte. im

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Erst gab es Debatten über Antisemitismus auf der Berlinale, jetzt über den Buchhandlungspreis: Die Bundesregierung stellt sich hinter ihren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

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Oper und Ballett interessierten niemanden mehr: Mit solchen Äußerungen sorgt der Oscar-nominierte Timothée Chalamet weiter für Wirbel. Nun meldete sich auch Oscarpreisträgerin Jamie Lee Curtis zu Wort

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