Voigt: Gespräch über Simson-Sonderstatus mit der EU
12. Juli 2026 – 27. Tamus 5786
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Voigt: Gespräch über Simson-Sonderstatus mit der EU
Die auf eine jüdische Familie zurückgehenden Simson-Mopeds sind mehr als DDR-Nostalgie: Sie können mit Tempo 60 fahren und verheißen jungen Leuten Mobilität. Doch Reimporte müssen langsamer fahren. Worin das Problem liegt
12.07.2026 08:57 Uhr
Thüringen startet nach Angaben von Ministerpräsident Mario Voigt einen neuen Anlauf, damit auch Reimporte von Simson-Mopeds mit Tempo 60 in Deutschland unterwegs sein können. »Wir sind da weiter dran«, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Dabei gehe es um europarechtliche Fragen, die geklärt werden müssten.
Ein Alleingang Deutschlands sei nicht möglich, um beispielsweise aus Ungarn oder anderen Ländern in Osteuropa reimportierten Simson-Mopeds einen Sonderstatus beim zugelassenen Tempo zu verschaffen. Thüringen werde das Thema bei einer geplanten Kabinett-Sitzung bei der EU in Brüssel Anfang September ansprechen, sagte Voigt. Er hoffe auf Verständnis bei Europapolitikern: »Die Situation ist allerdings schwierig.«
Regelung im Einigungsvertrag nicht für Reimporte
Bisher können die in der DDR-Zeit gebauten Gefährte mit Namen wie Schwalbe, Star, Sperber oder S50/51 mit Tempo 60 fahren, weil eine Sonderregelung im deutschen Einigungsvertrag das ermöglicht. Das gilt für Zweitakter, die bereits in der DDR zugelassen waren.
Bei Simson-Reimporten ist das anders. Sie können wie andere........
