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Zugang für IAEA-Inspekteure: Marco Rubio widerspricht Teheraner Regime

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24.06.2026

24. Juni 2026 – 9. Tamus 5786

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Zugang für IAEA-Inspekteure: Marco Rubio widerspricht Teheraner Regime

Der US-Außenminister spricht auch die Situation in der Straße von Hormus an: »Kein Land darf Gebühren oder Maut für eine internationale Wasserstraße verlangen.«

 24.06.2026 10:14 Uhr

US-Außenminister Marco Rubio hat bei einer Pressekonferenz in Abu Dhabi die nächsten Schritte im Umgang mit dem Iran, die Sicherheitsinteressen der Golfstaaten und mögliche Folgen eines Abkommens angesprochen. Nach Gesprächen mit der Führung der Vereinigten Arabischen Emirate betonte Rubio, die USA wollten die Positionen ihrer Partner berücksichtigen. »Wir sind hier, um ihnen zuzuhören, mehr als dass wir reden«, erklärte er laut einer vom US-Außenministerium zur Verfügung gestellten Abschrift des Inhaltes der Pressekonferenz.

Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Teheran den angekündigten Zugang für Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) tatsächlich akzeptiert habe. Zuvor hatten iranische Vertreter erklärt, einer solchen Regelung nicht zugestimmt zu haben. Rubio widersprach dieser Darstellung. »Wir wissen, worauf wir uns geeinigt haben«, sagte der Außenminister. Er wisse nicht, warum Iran andere Aussagen mache. »Sie werden mit ihrer internen oder innenpolitischen Situation umgehen müssen. Aber wir wissen, was sie zugesagt haben – und jetzt werden sie es entweder tun oder nicht tun.«

Falls Iran die Vereinbarungen umsetze, werde der Prozess fortgesetzt, erklärte Rubio. Sollte Teheran dies nicht tun, werde US-Präsident Donald Trump Entscheidungen treffen müssen.

»Phänomenale Zusammenarbeit«

Rubio hob zugleich die Beziehungen zu den Golfstaaten hervor, die er während seiner Reise besucht. Die Partnerschaft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten bestehe bereits seit vielen Jahren und habe sich weiterentwickelt. »Ich kenne niemanden, der in den vergangenen sechs Monaten stärker an der Seite der........

© Juedische Allgemeine