Rubio spricht mit Golfstaaten über Iran-Abkommen
23. Juni 2026 – 8. Tamus 5786
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Rubio spricht mit Golfstaaten über Iran-Abkommen
Der US-Außenminister hat sich bislang nur zurückhaltend zu Trumps Iran-Deal geäußert. Steht er wirklich dahinter?
23.06.2026 12:06 Uhr
US-Außenminister Marco Rubio steht vor einer wichtigen Reise in den Nahen Osten. Von heute bis Donnerstag will er die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain besuchen und dort mit Verbündeten am Golf über die Folgen des neuen Abkommens mit dem Iran sprechen. Für Rubio ist die Mission besonders brisant. Er hat sich in der öffentlichen Debatte über die Vereinbarung bislang weitgehend zurückgehalten. Amerikanische Medien berichteten.
Im Mittelpunkt der Gespräche dürfte die fragile Feuerpause zwischen den USA und dem Iran stehen, die durch eine von Präsident Donald Trump unterzeichnete Absichtserklärung eingeleitet wurde. Vizepräsident JD Vance hatte zuletzt die Verhandlungen mit iranischen Vertretern in der Schweiz aufgenommen. Der Prozess soll innerhalb von 60 Tagen konkrete Fortschritte bringen.
Rubios Reise führt in drei Staaten, die während des jüngsten Konflikts zwischen Iran, Israel und den USA stark betroffen waren. Nach Beginn des Krieges Ende Februar wurden Ziele in den Golfstaaten von iranischen Angriffen getroffen. Zusätzlich belastete Teherans zeitweise Blockade der Straße von Hormus die Wirtschaft der exportabhängigen Länder in der Region. In Bahrain wird Rubio außerdem mit Vertretern des Golfkooperationsrates (GCC) zusammenkommen.
Vom Iran-Hardliner zum möglichen Deal-Unterstützer
Die geplante Vereinbarung sieht vor, dass Iran sein hoch angereichertes Uran abgibt, das für den Bau einer Atomwaffe genutzt werden könnte. Im Gegenzug sollen dem Land wirtschaftliche Erleichterungen zugutekommen, darunter die Aufhebung von Sanktionen, der Zugang zu eingefrorenen Geldern sowie ein Wiederaufbaufonds in Höhe von 300 Milliarden Dollar.
Dass bisher vor allem Vance als öffentliches Gesicht des Abkommens auftritt und nicht Rubio, ist in Washington aufgefallen. Der demokratische Senator Chris........
