Berliner SPD will mit Linken und CDU sondieren
25. September 2026 – 14. Tischri 5787
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Berliner SPD will mit Linken und CDU sondieren
Die Sozialdemokraten wollen mit dem Wahlsieger Linke und der CDU über eine mögliche Regierungsbildung sprechen. Parteichef Krach nennt eine »rote Linie«
25.09.2026 08:35 Uhr
Die Berliner SPD ist grundsätzlich bereit zu Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung mit dem Wahlsieger Linke wie auch mit der CDU. Das machte der SPD-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende Steffen Krach deutlich.
Er halte es für notwendig, dass man unter Parteien miteinander ins Gespräch komme und sondiere, sagte er am Rande einer SPD-Fraktionssitzung im Landesparlament. Das gilt laut SPD nicht nur für die Linke. »Wenn die CDU uns einlädt, dann werden wir natürlich auch darüber beraten. Das gilt auch für die anderen Parteien«, sagte er. Noch liege aber keine offizielle Einladung vor.
Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers, der mit 93,75 Prozent zum CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus gewählt wurde, ließ mögliche Gespräche über eine Koalition offen. »Ich habe immer betont, dass wir zu allen Parteien der gesellschaftlichen Mitte gesprächsbereit sind«, sagte Evers. »Die Stimmungslage in beiden Parteien, also bei SPD und Grünen, ist so, dass man zunächst mit den Linken sprechen möchte.«
Noch keine Vorgespräche
Anders als zwischen Linke und Grünen hat es Krach zufolge zwischen Linke und SPD bisher noch keine Vorgespräche gegeben. »Ich habe mit der Linken noch nicht gesprochen und die Co-Landesvorsitzende Bettina König auch nicht«, sagte er.
Die SPD warte den Linke-Landesparteitag am Freitag ab. »Das ist eine sehr bewusste Entscheidung von uns als Geschäftsführung und........
