232 Verletzte binnen eines Tages – Raketen aus Iran, Drohnen aus Jemen
30. März 2026 – 12. Nissan 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
232 Verletzte binnen eines Tages – Raketen aus Iran, Drohnen aus Jemen
Seit Beginn des Krieges vor gut einem Monat wurden mehr als 6000 Menschen in israelischen Kliniken behandelt
30.03.2026 09:59 Uhr
Die anhaltenden Angriffe auf Israel haben weiterhin ernste Folgen: Innerhalb von 24 Stunden sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 232 Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert worden. Seit Beginn des Krieges gegen den Iran Ende Februar wurden damit insgesamt mehr als 6000 Menschen in israelischen Kliniken behandelt.
Unter den zuletzt registrierten Fällen befinden sich zwei Schwerverletzte sowie mehrere Patienten mit mittelschweren Verletzungen. Ein Teil der Verletzungen könnte beim Aufsuchen von Schutzräumen entstanden sein.
Unterdessen meldet das Militär erneut Raketenangriffe aus dem Iran. Seit den frühen Morgenstunden seien mehrere ballistische Geschosse auf den Süden Israels abgefeuert worden, berichten Zeitungen wie »The Times of Israel«. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen, Verletzte wurden in diesem Zusammenhang zunächst nicht gemeldet. Auch ein weiterer Abschuss sei »höchstwahrscheinlich« erfolgreich gewesen.
Gleichzeitig geht die israelische Armee gegen Ziele des iranischen Regimes in Teheran vor. Nähere Einzelheiten zu den Angriffen veröffentlichten die Streitkräfte (IDF) nicht.
Trump sieht »faktischen Regimewechsel« und Fortschritte bei Gesprächen
»Das eine Regime wurde dezimiert, zerstört, sie sind alle tot. Das nächste Regime ist größtenteils tot, und mit dem dritten Regime haben wir es mit völlig anderen Leuten zu tun«, sagt der US-Präsident
Bereiten die USA eine Bodenoffensive vor?
US-Medien berichten über einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen. Teheran reagiert und droht »Bestrafung« an
US-Aufklärungsflugzeug bei iranischem Angriff zerstört, zehn verletzte Soldaten
Die US-Luftwaffe verfügt nur noch über eine begrenzte Zahl dieser Flugzeuge. Vor dem Angriff bestand die Flotte aus 16 Maschinen, von denen nur gut die Hälfte einsatzbereit ist
An der Grenze zum Libanon bleibt die Lage ebenfalls angespannt. Bei Angriffen der Hisbollah wurden mehrere israelische Soldaten verwundet, drei von ihnen schwer.
Zwei Soldaten seien durch eine Panzerabwehrrakete schwer verletzt worden, teilte die Armee mit. In einem weiteren Vorfall habe eine Drohne der Hisbollah einen Soldaten schwer und zwei weitere mittelschwer verletzt. Zusätzlich wurde ein Soldat bei einem »operativen Unfall« verwundet. Alle Betroffenen wurden medizinisch versorgt, ihre Angehörigen informiert.
Auch aus anderen Regionen droht weiterhin Gefahr. Im Süden Israels wurde nahe Eilat eine feindliche Drohne registriert, die Alarm auslöste. Kurz darauf meldete das Militär die Abwehr von zwei Drohnen aus dem Jemen, hinter denen die vom Iran unterstützten Huthi stehen sollen.
Im Norden des Landes heulten in der Nacht Sirenen, unter anderem im Raum Haifa, nachdem Raketen aus dem Libanon abgefeuert worden waren. Zudem wurde entlang der Grenze ein möglicher Drohneneinflug registriert.
Angesichts der angespannten Sicherheitslage verlängerte das Heimatschutzkommando der Armee die geltenden Einschränkungen mindestens bis Samstagabend. In einigen Regionen können Schulen unter Auflagen öffnen, sofern Schutzräume schnell erreichbar sind.
Versammlungen bleiben begrenzt erlaubt, ebenfalls unter der Voraussetzung entsprechender Schutzmöglichkeiten. In anderen Teilen des Landes gelten weiterhin strengere Einschränkungen. im
Iran hängt zwei Anhänger der Volksmudschahedin
Seit Kriegsbeginn geht die iranische Justiz mit äußerster Härte gegen mutmaßliche Spione und Kritiker vor. Nun werden zwei Männer gehängt, die einer im Iran verbotenen Gruppe angehören
Bericht: Trump prüft Militäreinsatz zur Uran-Bergung im Iran
Setzen die USA im Iran auch Bodentruppen ein? Trump erwägt laut einem Medienberichten, angereichertes Uran mit Gewalt zu beschlagnahmen
Geplante Todesstrafe: Europäische Minister appellieren an Israel
Vier europäische Außenminister warnen: Eine Ausweitung der Todesstrafe in Israel könnte nicht nur Menschenrechte verletzen, sondern auch das Vertrauen in demokratische Prinzipien erschüttern
Kanada verweigert EU-Abgeordneter die Einreise
Jüdische Organisationen begrüßen die Entscheidung. Rima Hassan werden Israelhass und Terrorverherrlichung vorgeworfen
Blair warnt vor Judenhass in Europa, weist Völkermord-Vorwurf gegen Israel zurück
Der frühere Premierminister schreibt, wiederkehrende Stellungnahmen europäischer Regierungen hätten das Anwachsen des Antisemitismus bislang nicht gestoppt
Luftwaffenbasis »Prinz Sultan«
US-Aufklärungsflugzeug bei iranischem Angriff zerstört, zehn verletzte Soldaten
Die US-Luftwaffe verfügt nur noch über eine begrenzte Zahl dieser Flugzeuge. Vor dem Angriff bestand die Flotte aus 16 Maschinen, von denen nur gut die Hälfte einsatzbereit ist
Trump sieht »faktischen Regimewechsel« und Fortschritte bei Gesprächen
»Das eine Regime wurde dezimiert, zerstört, sie sind alle tot. Das nächste Regime ist größtenteils tot, und mit dem dritten Regime haben wir es mit völlig anderen Leuten zu tun«, sagt der US-Präsident
Bundestags-Experten sehen Iran-Krieg als Völkerrechtsverstoß
Wissenschaftler des Parlaments halten das für die »herrschende Ansicht« unter Experten. Sie gehen der Frage nach, ob Deutschland sich der Beihilfe zum Völkerrechtsbruch schuldig macht
Golfstaaten melden weitere Angriffe
Auch die Golfstaaten sind weiterhin Ziel iranischer Angriffe. Allein die Emirate zählten mittlerweile die Abwehr von rund 2.000 Drohnen
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
