„Schaut mal, was heute mit diesen geistesgestörten Drecksäcken passiert“
13. März 2026 – 24. Adar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
»Schaut mal, was heute mit diesen geistesgestörten Drecksäcken passiert«
»Wir verfügen über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit«, schreibt der amerikanische Präsident auf seiner Plattform Truth Social
13.03.2026 11:42 Uhr
Donald Trump hat seine Rhetorik gegen den Iran erneut verschärft. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der amerikanische Präsident: »Schaut mal, was heute mit diesen geistesgestörten Drecksäcken passiert.«
Er fühte hinzu: »Sie haben 47 Jahre lang unschuldige Menschen auf der ganzen Welt getötet, und jetzt töte ich sie als der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Welch große Ehre es ist, dies zu tun!«
Trump betonte dabei die enorme militärische Schlagkraft der USA: »Wir verfügen über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit.« Außerdem behauptete er, die iranische Marine sei bereits zerstört, die Luftwaffe weitgehend neutralisiert, Raketen, Drohnen und weitere Waffensysteme dezimiert, und die Führung des Landes ausgelöscht.
Chamenei und die VIP-Lounge im Paradies
»VIP?«, fragt ein Engel durch den Türspalt. »Gewiss. Ich bin der Erhabene Führer«, sagt er ungeduldig
Nach gezielten Tötungen: Wer führt den Iran?
Mehrere einflussreiche Persönlichkeiten stehen nach wie vor an der Spitze zentraler Institutionen und koordinieren Regierung, Militär und Sicherheitsapparate
Israel sieht erste Risse in iranischer Führung
Israels Außenminister: Es gibt bereits Anzeichen für Differenzen zwischen politischen Entscheidungsträgern und militärischen Verantwortlichen in Teheran
Seinen neuen Post schloss der Präsident erneut mit den Worten: »Danke für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Sache.«
Unterdessen wurde der Krieg von einem neuen Zwischenfall überschattet. Vier Angehörige der US-Luftwaffe kamen ums Leben, als ein Tankflugzeug in Westirak abstürzte. Nach Angaben des US-Militärs handelte es sich nicht um feindlichen Beschuss, sonderm um einen Unfall. Mit dem Unglück steigt die Zahl der im Iran-Krieg getöteten amerikanischen Soldaten auf elf.
Gleichzeitig wurden aus der iranischen Hauptstadt mehrere Explosionen gemeldet. Sie ereigneten sich in Teheran nahe einer großen Kundgebung zum Al-Quds-Tag, einer jährlichen Demonstration zur Unterstützung des palästinensischen Terrors. Tausende Menschen hatten sich dort versammelt, als Rauch über Teilen der Stadt aufstieg.
Die israelischen Streitkräfte erklärten derweil, Kampfflugzeuge hätten erneut rund 200 Ziele im Iran angegriffen. Gleichzeitig wurden bei einem iranischen Raketenangriff im Norden Israels zahlreiche Mernschen verletzt und Gebäude beschädigt, während mehrere Golfstaaten weitere Drohnen- und Raketenangriffe abwehrten. In Dubai wurden ebenfalls Explosionen gemeldet. im
Bericht: Tote und Verletzte durch Drohne im Oman
Woher die Drohnen kamen, war zunächst nicht bekannt. Trotz Vermittlungsbemühungen wurde der Oman mehrfach zum Ziel iranischer Angriffe
Iran: Der Verrat des Westens
Die Islamische Republik ist angeschlagen, doch ihre Unterstützer im Westen sind nach wie vor aktiv
von Jacques Abramowicz 13.03.2026
Nationaler Widerstandsrat will Übergangsregierung im Iran stellen
Die Gruppe exilierter Iraner will nach dem Sturz der Mullahs innerhalb von sechs Monaten Wahlen durchführen. Der Widerstandsrat ist jedoch höchst umstritten
US-Tankflugzeug bei Einsatz im Irak abgestürzt
Vier der fünf Crew-Mitglieder starben
Iranische Rakete auf NATO-Stützpunkt in der Türkei abgefeuert
Als Reaktion auf die wachsende Bedrohung verstärkt die Allianz ihre Luftverteidigung in der Region. Ankara droht derweil dem Regime in Teheran
Der strategische Fehler Teherans – und die Chance auf eine neue Ordnung im Nahen Osten
Wie der Krieg gegen das iranische Regime die Machtverhältnisse der Region dauerhaft verändern könnte
von Sacha Stawski 13.03.2026
Dutzende Verletzte nach iranischem Raketenangriff
Die Lage im Überblick
Nach gezielten Tötungen: Wer führt den Iran?
Mehrere einflussreiche Persönlichkeiten stehen nach wie vor an der Spitze zentraler Institutionen und koordinieren Regierung, Militär und Sicherheitsapparate
Irans Geheimdienst warnt Bevölkerung vor Massenprotesten
Der berüchtigte Geheimdienst kündigt drastische Strafen gegen Demonstranten an
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
