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Vereinszweck Schikane

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Die beiden Gründer der »Hind Rajab Foundation« (HRF) sind keine Unbekannten: Seit einigen Jahren machen die Belgier Dyab Abou Jahjah und Karim Hassoun mit Hass auf Israel von sich reden. Der 54-jährige im Libanon aufgewachsene Jurist Abou Jahjah outete sich nach den Hamas-Massakern vom 7. Oktober 2023 auf X als glühender Anhänger des später von Israel getöteten Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah. Ihm werden seit Längerem gute Verbindungen zur libanesischen Terrormiliz nachgesagt.

Sein Sozius Hassoun, der marokkanische Wurzeln hat, schrieb damals auf seinem Facebook-Profil, er verurteile die Hamas, »weil sie nicht 500 oder 1000 Geiseln genommen haben, sondern nur 200«. In den Gemeinderat der Kleinstadt Wille­broek wurde er im Oktober dennoch gewählt. Schon bei der ersten Sitzung des Gremiums ließ Bürgermeister Eddy Bevers Hassoun aus dem Sitzungssaal werfen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden bereits HRF aus der Taufe gehoben. Ansässig im Brüsseler Stadtteil Molenbeek ist die Organisation nach einem palästinensischen Mädchen benannt. Die fünfjährige Hind Rajab kam im Januar 2024 bei einer israelischen Militäraktion im Gazastreifen ums Leben. HRF hat sich zum Ziel gesetzt, IDF-Soldaten auf Auslandsreisen aufzuspüren und »zur Rechenschaft zu ziehen« für angebliche Kriegsverbrechen an Palästinensern.

Die Organisation durchforstet gezielt öffentlich zugängliche Social-Media-Accounts junger Israelis, um zu prüfen, in welcher Einheit der israelischen Armee (IDF) sie........

© Juedische Allgemeine