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Brot und Wunder

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03. Juli 2026 – 18. Tamus 5786

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Was unsere Weisen über Armut und G’ttes Beistand lehren

Die Gemara (Taanit 24b) berichtet von der Bedeutung des heiligen Rabbi Chanina ben Dosa. Er war bitterarm, aber durch seine Verdienste wurde die ganze Welt ernährt, heißt es. Er wird (Berachot 61b) als vollkommener Zaddik bezeichnet, doch werden ihm kaum halachische Aussagen zugeschrieben. Vielmehr lehrte er durch sein Vorbild. Der Talmud ist reich an Beispielen. In der Gemara sind mehrere Geschichten über ihn, seine Familie und seine Nachbarn zu finden.

Eine Geschichte erzählt, dass die Frau von Rabbi Chanina ben Dosa jeden Freitagabend, Erew Schabbat, ihren Ofen anheizte. Der Rauch sollte den Anschein erwecken, sie würde backen, obwohl sie gar keine Zutaten im Haus hatte. Sie warf aus Scham einen rauchenden Stoff in den Ofen. Raschi erklärt, dass ihre Nachbarn über ausreichende Mittel verfügten, um den Schabbat gebührend vorzubereiten.

Ein Wunder: Als die Nachbarin eintrat, sah sie einen Ofen voller Brot

So wollte eine boshafte Nachbarin in Erfahrung bringen, woher der Rauch komme, denn sie wusste, dass Rabbi Chanina ben Dosa und seine Frau nichts zum Backen hatten. Als sie an die Tür klopfte, flüchtete Rabbi Chanina ben Dosas Frau vor Scham in ein Nebenzimmer. Und es geschah ein Wunder: Als die Nachbarin eintrat, sah sie einen Ofen voller Brot und einen Trog voller Teig.

Sie rief Rabbi Chaninas Frau zu: »Bringen Sie eine Bäckerschaufel, denn Ihr Brot brennt an!« Diese antwortete, dass sie genau aus diesem Grund ins........

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