Ein toxischer Mix für die deutsche Wirtschaft
Zwischen der Wirtschaft und dem Kanzler ist eigentlich alles gesagt. Wenn Friedrich Merz die Spitzen der großen Wirtschaftsverbände auf der Handwerksmesse in München trifft, wird es nicht um die ausgefallene Senkung der Stromsteuer für kleine und mittlere Unternehmen gehen. Wahrscheinlich auch nur am Rande um Bürokratieabbau. Die eigentliche Frage lautet: Wie reagiert eine exportabhängige Volkswirtschaft, wenn sich mehrere globale Krisen überlagern – und die aktuellste im Nahen Osten erst Fahrt aufnimmt?
Man muss kein ausgesprochener Pessimist sein, um zu vermuten, dass Deutschland 2026 zum vierten Mal in Folge in der Stagnation oder gar in der Rezession landet. Seit 2023 steckt die Wirtschaft in einer anhaltenden Schwächephase, das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Es ist der längste Abschwung seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Anders als in früheren Zyklen ist der jetzige Knick nicht hausgemacht, sondern das Ergebnis exogener Schocks: erst Pandemie, dann der Krieg in der Ukraine, hinzu kommt der schwelende Zollkonflikt mit den USA. Jetzt folgt der Krieg im Iran und dem gesamten Nahen Osten, der das Potenzial eines neuen Energiepreisschocks birgt.
Zwischen der Wirtschaft und dem Kanzler ist eigentlich alles gesagt. Wenn Friedrich Merz die Spitzen der großen Wirtschaftsverbände auf der Handwerksmesse in München trifft, wird es nicht um die ausgefallene Senkung der Stromsteuer für kleine und mittlere Unternehmen gehen. Wahrscheinlich auch nur am Rande um Bürokratieabbau. Die eigentliche Frage lautet: Wie reagiert eine exportabhängige Volkswirtschaft, wenn sich mehrere globale Krisen überlagern – und die aktuellste im Nahen Osten erst Fahrt aufnimmt?
Man muss kein ausgesprochener Pessimist sein, um zu vermuten, dass Deutschland 2026 zum vierten Mal in Folge in der Stagnation oder gar in der Rezession landet. Seit 2023 steckt die Wirtschaft in einer anhaltenden Schwächephase, das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Es ist der längste Abschwung seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Anders als in früheren Zyklen ist der jetzige Knick nicht hausgemacht, sondern das Ergebnis exogener Schocks: erst Pandemie, dann der Krieg in der Ukraine, hinzu kommt der schwelende Zollkonflikt mit den USA. Jetzt folgt der Krieg im Iran und dem gesamten Nahen Osten, der das Potenzial eines neuen Energiepreisschocks birgt.
