Metas Vision für Superintelligenz ist ein absoluter Albtraum
Bei der Vorstellung von Metas Quartalszahlen inszeniert sich Mark Zuckerberg gerne als Visionär. Vor drei Jahren redete er nur noch von einer digitalen Parallelwelt namens Metaversum. Darüber sagte er am Mittwoch jedoch nichts mehr. Stattdessen stellte er seine neue Vision vor: eine persönliche Superintelligenz.
Damit ist eine Künstliche Intelligenz (KI) gemeint, die heutige Systeme bei Weitem übertrifft und sich an jeden einzelnen Nutzer individuell anpasst. Ob eine solche Superintelligenz jemals Realität wird, ist offen. Trotz großer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist diese Idee stark umstritten.
Zuckerberg glaubt jedoch fest daran und verspricht „persönliche Ermächtigung“ für alle. Dazu muss Metas Smartbrille lediglich alles aufzeichnen, was Nutzerinnen und Nutzer sehen und hören. Die Daten fließen direkt in die KI-Modelle, um diese weiter zu personalisieren.
Ein Albtraum! Denn es drängt sich der Verdacht auf: Meta möchte gläserne Nutzer, aber keine transparenten Modelle – und sich womöglich selbst an den Daten bereichern. Dafür sprechen drei Gründe.
