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Gipfel im Kanzleramt: Stahl ist nicht fürs Museum

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07.11.2025

Stand: 06.11.2025, 17:23 Uhr

Von: Stefan Winter

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Beim Gipfel im Kanzleramt ging es vor allem um Symbolik. Das ist in diesem Fall auch schon etwas wert.

Wirtschaftsgipfel im Kanzleramt sind nicht für Entscheidungen da, sondern für Symbole. Das ist nach vielen Auto-, Industrie-, Chemie- und sonstigen Treffen geklärt. Und das wissen auch alle, die vor dem Stahlgipfel ihre Forderungskataloge mit der Mahnung zu schneller Umsetzung hinterlegten.

Dabei herrschte vorab in vielen Punkten Einigkeit. Niedrigere Energiepreise und Schutzzölle gegen Dumpingkonkurrenz stehen ganz oben auf allen Wunschlisten. Doch so einfach ist beides nicht zu beschließen: Die Zölle sind EU-Sache und zum Teil schon auf dem Weg, die Ankündigung eines Industriestrompreises quittiert man in den Unternehmen nur noch müde. Selbst wenn er dann kommt, ist er als befristete........

© Frankfurter Rundschau