Förderprogramm „Jung kauft Alt“: In den Sand gesetzt
Stand: 28.08.2025, 16:38 Uhr
Von: Johanna Apel
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Um Familien ins Eigenheim zu bringen, braucht es mehr als Symbolpolitik.
Sie wollte alle Probleme auf einmal angehen: junge Menschen ins Eigenheim bringen, dem Leerstand auf dem Land etwas entgegensetzen, für Entspannung auf dem Mietmarkt sorgen, die Eigentumsquote steigern und auch noch einen Beitrag zur Altersvorsorge leisten.
Als die ehemalige Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) im vergangenen Herbst ihr Förderprogramm „Jung kauft Alt“ auf den Weg gebracht hatte, waren die selbst geschürten Erwartungen riesig. Gut zwölf Monate später ist klar: Mindestens ebenso groß wie die Versprechen ist der Flop. Nur knapp 600 Familien hat die Förderung im ersten Jahr ins Eigenheim gebracht – bundesweit.
Leider kommt das nicht überraschend. Das Programm ist so zugeschnitten, dass nur wenige Menschen überhaupt die Bedingungen für........
