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Tod von Papst Franziskus: Langsam und auf Dauer ausgerichtet

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30.04.2025

Stand: 29.04.2025, 17:13 Uhr

Von: Harry Nutt

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Das Papsttum ist eine Instanz des Nichtpolitischen. Das allein scheint gerade eminent politisch.

Am Ostermontag trat das Bedürfnis, Noten zu vergeben, in den digitalen Gemeinschaften besonders deutlich zutage. Papst Franziskus war gestorben, und anstelle stiller Trauer verbreiteten sich dort Anteilnahme, Bekenntnisse und Lobpreisungen. Er habe sich für Unterdrückte und Flüchtlinge eingesetzt und die Auswüchse eines entfesselten Kapitalismus kritisiert, hieß es. Immer wieder wurde anerkennend daran erinnert, dass seine erste Reise im höchsten Amt ihn 2013 nach Lampedusa geführt habe, um der ertrunkenen Flüchtlinge zu gedenken. Seine letzte Rede wiederum habe er gegen den Krieg in Gaza gerichtet.

Des Papstes Stimme, betonten viele, werde fehlen.........

© Frankfurter Rundschau