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Trumps geschmeidiger Zentralbanker

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31.01.2026

Kevin Warsh galt einst als geldpolitischer Falke und Freihändler. Jetzt will er niedrigere Zinsen und verteidigt Trumps Zölle. Gut ist das nicht.

Donald Trump will den Juristen Kevin Warsh zum Chef der amerikanischen Notenbank Federal Reserve und damit zum Nachfolger von Jerome Powell machen. Warsh hat sich in einem Auswahlverfahren durchgesetzt, das von einem zentralen Kriterium geprägt war: Ist der Kandidat bereit, sich den Wünschen des Präsidenten unterzuordnen?

Schon die Tatsache, dass Warsh aus diesem Selektionsprozess als Sieger hervorgegangen ist, trübt die Hoffnung, er werde die Unabhängigkeit der Federal Reserve gegen Übergriffe aus dem Weißen Haus........

© Frankfurter Allgemeine