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Bauruine als Biotop

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wednesday

Folge eines Baustopps : Bauruine als Biotop

Ein Großversender wollte in der nördlichen Wetterau ein Verteilzentrum einrichten. Ein jahrelanger Rechtsstreit hat ihm den Standort vergällt. So erobert sich die Natur das Gelände nach und nach. Ein Traum.

Was raschelt und wuselt denn da auf dem Betonboden in dem luftigen Bau? Vier Ohren lauschen den Geräuschen einige Meter entfernt. Zwei Augenpaare mühen sich, dem damit verbundenen Huschen zu folgen. Ach, wäre der Betonboden doch wenigstens besenrein. Und die Sicht frei. Aber an der offenen Fassade sprießen Sträucher und Bäumchen. Sie vereiteln einen ungehinderten Blick. Zudem bedeckt das eine oder andere Grün die von Menschenhand und Baumaschinen geschaffene Fläche am Rande von Grund-Schwalheim. Doch die Beobachter bilden sich ein, dort einen Feldhamster gesehen zu haben. Auch das noch!

Das Kerlchen gilt als so scheu wie hübsch. So ist der Feldhamster das bunteste........

© Frankfurter Allgemeine