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Was wir von den Ukrainern lernen können

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18.02.2026

Zivilschutz : Was wir von den Ukrainern lernen können

Ukrainer sollen deutsche Polizisten und Zivilschützer in Resilienz schulen. Jetzt kommt es darauf an, die Lehren anzunehmen.

Europa erfährt eine seltsame Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Während die Ukraine seit vier Jahren von Russland mit einem massiven Angriffskrieg überzogen wird, einschließlich eines zunehmend mörderischen Luftterrors gegen die Zivilbevölkerung, leben wir, nur ein Nachbarland entfernt, wie im tiefsten Frieden.

Dass in der öffentlichen Debatte früher unerhörte Worte wie Widerstandskraft und Kriegstüchtigkeit gebraucht werden, findet bei aller Eindringlichkeit irgendwo über den Köpfen der Bürger statt.

Überhaupt nicht vorbereitet

Wenn ein ukrainischer Amtsträger wie Oleksandr Prokudin nun mahnt, Deutschland und Europa seien „überhaupt nicht“ vorbereitet auf das, was uns durch die Kriegs- und Sabotagemaschinerie Putins blühen könnte, ist das ernst zu nehmen. Der Gouverneur des Gebiets Cherson ist für die Verwaltung des Lebens an der Frontlinie zuständig und weiß, wovon er spricht.

Ukrainer sollen nun in Kiel Polizisten und Zivilschützer unterweisen, auf dass die Gesellschaft etwas resilienter gegen diese Bedrohungen werde. Das ist eine schöne Umkehrung des Bildes von Patronage, das sich noch zu Beginn des Kriegs bot, als man sich in Deutschland dazu durchrang, Ukrainer auszubilden.

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Kürzlich erst haben ukrainische Drohnenpiloten NATO-Soldaten gezeigt, wie schlecht sie auf das moderne Schlachtfeld eingestellt sind. Nun kommt es darauf an, die Lehren anzunehmen, im Militär wie im Zivilen.

Stephan LöwensteinRedakteur in der Politik.

Redakteur in der Politik.


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