Sparen allein wird die Autobauer nicht retten
Autokrise : Sparen allein wird die Autobauer nicht retten
Ein Sparprogramm bei BMW, weitere Stellenstreichungen bei Porsche: Die deutschen Autobauer müssen ihre Kosten senken, aber das genügt nicht. Die Ursachen der Krise reichen tiefer.
Deutschlands größte Industriebranche wankt wie noch nie in ihrer Geschichte. Als letzter heimischer Autohersteller hat nun auch BMW einen drastischen Arbeitsplatzabbau angekündigt. 8000 Stellen will der neue Vorstandschef Milan Nedeljković streichen, ein großer Teil davon wird voraussichtlich auf Deutschland entfallen.
Die anderen deutschen Autohersteller und ihre Zulieferer forcieren ebenfalls den Stellenabbau. Der vergleichsweise kleine Sportwagenhersteller Porsche gab soeben den Abbau von weiteren 5000 Jobs in der Region Stuttgart bekannt. Im Volkswagen-Konzern insgesamt, zu dem auch Porsche gehört, droht sogar die Streichung von bis zu 100.000 Stellen. Vorstandschef Oliver Blume hat die Zukunft von vier großen deutschen VW-Werken auf den Prüfstand gestellt – ein beispielloser Tabubruch bei Europas größtem Autobauer. Auch bei Mercedes, Bosch, Aumovio, ZF und vielen anderen Unternehmen fallen zigtausende Arbeitsplätze weg.
Für die bislang noch mehr als 700.000 Mitarbeiter, die die Autoindustrie hierzulande beschäftigt, werden die Zeiten noch........
