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Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“

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16.06.2026

Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“ – aber wann gilt ein Mord als Femizid?

Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“

Nicht jede Tötung einer Frau ist ein Femizid. Wird sie aber wegen ihres Geschlechts ermordet, muss dies klar benannt werden. Die aktuelle Initiative des Bundesjustizministeriums, geschlechtsbezogene Tötungen klar als Mord zu regeln, ist zu begrüßen.

„Nennt es endlich Femizide!“, liest man immer wieder, wenn Medien über Tötungen in einer Partnerschaft oder nach einer Trennung berichten. Juristisch ist das allerdings keineswegs so einfach. Der „Femizid“ ist in Deutschland kein Rechtsbegriff, er findet sich im deutschen Strafgesetzbuch nicht. Es existiert auch kein einheitliches Verständnis davon, was als Femizid zählt und was nicht.

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