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Jetzt auf einmal schreit Trump im Iran-Krieg nach Verbündeten

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16.03.2026

Eigentlich ist es eine Bitte. Doch es wäre nicht Donald Trump, würde er seine Bitte nicht mit einer dreisten Drohung verknüpfen. Sollten ihm die europäischen Verbündeten nicht dabei helfen, die Straße von Hormus für den Schiffverkehr wieder zu öffnen, sei der Nato eine „sehr schlechte Zukunft“ beschieden, warnte der US-Präsident nun in einem Interview. Bei den Europäern stieß er damit zunächst auf enden wollende Hilfsbereitschaft. Die Antwort aus Berlin und anderen Hauptstädten fiel aus nach dem Motto: Du hast dir die Sache mit dem Krieg eingebrockt – jetzt löffle sie auch selber aus. Es ist auch wahrlich eine Chuzpe Trumps, sein Ansinnen in dieser Form vorzubringen. Er hat die Verbündeten nicht konsultiert, bevor er gegen Irans Regime losgeschlagen hat. Und jetzt, wo er Hilfe braucht, sollen sie springen. Der Ärger der Europäer über Trump ist mehr als berechtigt. Doch Ärgern hilft nichts. Denn zugleich stehen die Europäer vor einem Riesenproblem.

Der US-Präsident machte sich in den vergangenen Monaten immer wieder lustig über die........

© Die Presse