Pig versucht den Befreiungsschlag von der Politik
Professionell. Das ist ein Wort, das sich bisher nicht unbedingt aufdrängte beim Prozess der Direktorenbestellung am Küniglberg. Doch die Zeiten sollen sich ändern, wenn es nach den Plänen des designierten ORF-Chefs Clemens Pig geht. Der ändert einfach den Bestellungsvorgang für die ORF-Direktoren, mit denen er ab Jänner 2027 an den Start gehen wird – und erteilt damit der Wunschliste der Politik eine ebenso klare wie elegante Absage.
Pig kontert der bereits vor langer Zeit durchgesickerten Abmachung, dass ÖVP und SPÖ jeweils zwei der zentralen vier Direktoren zustehen (Stichwort: Sideletter), mit dem Versuch einer Professionalisierung: Externe Personalberater aus Deutschland und der Schweiz sollen die Bewerbungen sichten, wie der „Standard“ berichtet, und daraus eine Shortlist erstellen. Übrigens auch für die neun Landesdirektoren. Auf Basis........
