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Gespräche statt Pfefferspray : Politik und Polizei sollten das Angebot von Hertha BSC annehmen

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Am Wochenende steht für Hertha BSC das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC an. Diese Paarung wird inzwischen als „das Freundschaftsspiel“ bezeichnet, weil die Anhänger beider Klubs seit beinahe einem halben Jahrhundert eine stabile Fanfreundschaft pflegen und sich auch am Samstag wieder – sprichwörtlich und buchstäblich – in den Armen liegen werden.

Im Grunde könnte die Polizei in Karlsruhe am Wochenende also einen Betriebsausflug machen, da sie nach menschlichem Ermessen rund um den Wildpark nicht viel zu tun bekommen wird. Aber das wird natürlich nicht passieren, wie sich unter anderem beim Hinspiel beider Klubs in Berlin gezeigt hat. Damals knatterte ein Hubschrauber der Polizei über den Westen der Stadt – angeblich, um einen gemeinsamen Marsch beider Fanlager zum Stadion schon in der Entstehung verhindern zu können.

Dass ein solcher Marsch nie geplant war, ist den Sicherheitskräften von Hertha BSC glaubhaft versichert worden. Es hat sie trotzdem nicht davon abgehalten, einen Hubschrauber in die Luft zu schicken.

Es sind auch solche Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit, die in das gemeinsame Statement des Präsidiums und der Geschäftsführung von Hertha BSC zu den Ereignissen am Samstagabend im........

© Der Tagesspiegel