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Ein neuer Plan für das Tempelhofer Feld: „Wir brauchen endlich eine Wohnungspolitik, die auch die Mitte sieht“

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24.05.2026

Das Tempelhofer Feld ist Berlins größte innerstädtische Freifläche, und die Frage, wie sie genutzt werden soll, beschäftigt die Stadt seit Jahren. 2014 stimmten die Berlinerinnen und Berliner per Volksentscheid gegen eine Bebauung.

Nun haben die Architekten Hans Kollhoff und Christoph Nöfer einen neuen Plan vorgelegt: 21.400 Wohnungen am Rand des Feldes, kleinteilig, urban, ein „Paradigmenwechsel“ gegenüber früheren Großprojekten. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat die Pläne aufgegriffen und will prüfen lassen, ob das Land eine solche Randbebauung selbst entwickeln könnte.

Die Tagesspiegel-Community hat den Entwurf leidenschaftlich diskutiert, mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, was Berlin jetzt braucht: den Schutz einer einzigartigen innerstädtischen Freifläche oder neuen Wohnraum in einer Stadt, in der viele Menschen mit normalen Einkommen kaum noch eine bezahlbare Wohnung finden.

Denn hinter dem Streit ums Feld stecken größere Fragen: Wie verbindlich ist ein Volksentscheid, wenn sich die Lage einer Stadt grundlegend verändert? Wem nützen neue Wohnungen wirklich, wer baut sie unter welchen Bedingungen? Und was schuldet eine wachsende Metropole denen, die auf dem freien Markt längst keine Wohnung mehr finden? Unsere Leserinnen und Leser diskutieren das engagiert und persönlich und machen dabei deutlich, was sie von der Politik erwarten.

Die Tagesspiegel-Community

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir freuen uns über konstruktive Debatten, die wir gerne allen Tagesspiegel-Leserinnen und -Lesern präsentieren. Bringen Sie Ihre Perspektive ein und bereichern auch Sie den demokratischen Diskurs. Klicken Sie hierfür auf die Sprechblase – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Lesen Sie hier eine redaktionelle Auswahl von Stimmen aus der Tagesspiegel-Community.

thunifo Es läuft grundsätzlich etwas falsch in der Wohnungspolitik. Bei jedem neuen Bauprojekt dreht sich die Debatte nur noch um die Frage: Wie viele Luxuswohnungen, wie viele Sozialwohnungen? Oben und unten, dazwischen ist offenbar nichts. Dabei ist genau das die größte Gruppe in unserer Gesellschaft. Menschen, die jeden Tag arbeiten, Steuern zahlen und trotzdem nicht wissen, wo sie noch wohnen sollen.

Zu viel verdienen für eine Sozialwohnung, zu wenig für 25 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Keine Förderung, kein Anspruch – keine Wohnung! Wer heute eine Wohnung sucht, ohne Wohnberechtigungsschein und ohne Spitzengehalt, sucht sich die Finger wund.

Eine Stadt, die ihre eigene arbeitende Bevölkerung nicht mehr beherbergen kann, hat wirklich ein Problem. Es reicht nicht, wenn wir immer nur über die Extreme reden. Wir brauchen endlich eine Wohnungspolitik, die auch die Mitte sieht. Bezahlbare Mietwohnungen für normale Einkommen.

Wir brauchen endlich eine Wohnungspolitik, die auch die Mitte sieht. Bezahlbare Mietwohnungen für normale Einkommen.

Wir brauchen endlich eine Wohnungspolitik, die auch die Mitte sieht. Bezahlbare Mietwohnungen für normale Einkommen.

Tagesspiegel-Nutzer/in Thunifo

stadtpragmatiker_bln Erstens bleibt auch bei........

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