„Er lügt, um die alten Lügen aufrechtzuerhalten“: Tagesspiegel-Community zu Wegners Reaktion auf den Stromausfall
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat nach Recherchen des Tagesspiegels öffentlich falsche Angaben über sein Verhalten am Morgen des Stromausfalls gemacht. Er telefonierte nicht, wie behauptet, ab 8 Uhr, sondern führte bis 12:45 Uhr kein einziges Telefongespräch.Unsere Community stört sich dabei weniger an der Frage, wann Wegner mit wem telefonierte, sondern an seiner unehrlichen Kommunikation, die nur häppchenweise die Öffentlichkeit erreichte. Tagesspiegel-Nutzer Adsel schreibt: „Ein ehrlicher Politiker hätte sagen können, dass er anfangs die Situation in ihrer Tragweite nicht gesehen hat und einfach Zeit mit der Familie verbringen wollte. Das wäre glaubhaft und verzeihbar gewesen. Aber so?“
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Für die Tagesspiegel-Community wird der Stromausfall zur grundsätzlichen Vertrauensfrage für den Regierenden Bürgermeister Wegner. Viele schreiben: Fehler passieren, gerade in Ausnahmesituationen. Aber die Kommunikation danach müsse nachvollziehbar sein. Und wer später erklären muss, warum eine Aussage nicht stimmt, beschädigt nicht nur sich selbst, sondern auch das Amt. Lesen Sie hier eine redaktionelle Auswahl der Kommentare aus der Tagesspiegel-Community.
Karl_Brensberger„Offenbar wissentlich die Unwahrheit gesagt“ – ja, kann man so formulieren. Man kann auch sagen: Er hat gelogen. Seine Stadt, die Öffentlichkeit dreist angelogen.
iGELigWarum hat er nicht einfach die Wahrheit gesagt? Das Lügen erscheint ja fast........
